Die Rätsel meines Großvaters ist die Fortsetzung von Die Bibliothek meines Großvaters. Im zweiten Band der Trilogie knüpft Masateru Konishi nahtlos an seinen Vorgänger an und führt das besondere Konzept fort, das die Reihe in Japan zu einem Bestseller gemacht hat.
Das Konzept der Reihe besteht darin, dass die 27-jährige Kaede gemeinsam mit ihrem Großvater kleine Kriminalfälle löst, die sich in ihrem Umfeld ereignen. Die Fälle sind dabei wie klassische Rätselkrimis aufgebaut – etwa nach dem Vorbild der bekannten japanischen Autoren a href=“/tag/seishi-yokomizo/“>Seishi Yokomizo und Yukito Ayatsuji: Kaede und ihr Großvater rekonstruieren den Tathergang Schritt für Schritt im Dialog, bis sie schließlich die Lösung finden.
Wer mehr über dieses besondere Konzept erfahren möchte, findet eine ausführliche Erläuterung in meiner dieser Rezension zum ersten Band.
Auch wenn der zweite Band an den entscheidenden Stellen kurz auf die Ereignisse des ersten Bandes zurückblickt und die wichtigsten Zusammenhänge erläutert, empfehle ich, die Reihe mit dem ersten Band zu beginnen. Nur so entfaltet sich die besondere Atmosphäre der Geschichte von Anfang an.
Der zweite Band setzt nämlich so unmittelbar im – vom Autor offenbar als bekannt vorausgesetzten – Setting ein, dass der Einstieg sonst unnötig schwerfällt.
Da der zweite Band die Handlung des ersten Bandes im Wesentlichen fortführt, gilt letztlich: Wer den ersten Band mochte, wird auch am zweiten seine Freude haben.























