Mit Wiedersehen im Kamelienhaus setzt Tabea Bach die Geschichte um der 26-jährigen Lucy fort, die eine Kamelienöl-Kooperative in Japan leitet.
Zwischen seinen umfangreichen Romanen veröffentlicht Murakami immer wieder auch Kurzgeschichtensammlungen. Erste Person Singular enthält acht Erzählungen, die – dem Titel entsprechend – allesamt als Ich-Erzählungen angelegt sind und überwiegend ähnliche Themen aufgreifen:
Neben Samurai, Kimono und Ikebana gehört die japanische Teezeremonie wohl zu den zentralen Elementen, die auf keiner Aufzählung zur „japanischen Kultur“ fehlen dürfen.
Das Gelbe Haus erreichte 2025 nicht ohne Grund Platz 5 der Spiegel-Bestsellerliste. Der Roman ist so eindrucksvoll erzählt, dass ich ihn unter den Neuerscheinungen japanischer Literatur des Jahres 2025 sogar auf Platz 1 setzen würde.
In Japan dauerte es erstaunliche acht Jahre, bis mit diesem Roman die lose Fortsetzung von Die Katze, die von Büchern träumte, veröffentlicht wurde. Der vorliegende zweite Teil, der auch vollkommen unabhängig vom ersten Teil gelesen werden kann, greift die bisherigen Erfolgselemente wieder auf: Eine Bibliothek, eine Katze, viele Bücher und ein mutiges Kind, das sich dem Bösen entgegenstellt.
Bereits Asako Yuzukis Deutschlanddebüt Butter stach durch seine besondere Perspektive auf weibliche Rollenbilder in der japanischen Gesellschaft aus den Neuerscheinungen des Jahres 2022 hervor. Auch Tokyo Girls Club ist wieder ein ungewöhnlicher Roman, der ein Porträt von Frauen in ihren Dreißigern zeichnet, die ihren Platz in der Gesellschaft finden müssen.
Hiro Arikawa wurde international mit dem Roman Satoru und das Geheimnis des Glücks bekannt. Dieser bereits 2017 in Deutschland veröffentlichte Roman erzählt von der Streunerkatze Nana, die mit Hilfe des todkranken Satoru ein neues Zuhause finden soll.
Japan ist derzeit ein beliebtes Reiseziel. Dies fällt mir vor allem auf der Arbeit auf, wenn wieder ein weiterer Kollege davon spricht, dass er seinen Urlaub in Japan verbringen wird.
Japanliteratur.net stellt nicht nur Bücher aus, sondern auch über Japan vor. Die Teestunden gehört dabei zu den Romanen, bei denen der Japanbezug insgesamt nur einen Teil ausmacht; dennoch soll er hier der Vollständigkeit halber vorgestellt werden.
Lafcadio Hearn kam im Jahr 1890 als einsamer Reisender, auf einem Auge bereits erblindet und mit einer überschaubaren beruflichen Karriere, nach Japan und fand dort seine neue Heimat.In den vierzehn Jahren bis zu seinem Tod im Jahr 1904 nahm er die japanische Staatsbürgerschaft an, heiratete eine Japanerin und machte sich als Autor einen Namen. Er verfasste zahlreiche Publikationen, die das Japanbild der westlichen Welt zu dieser Zeit entscheidend prägten und bis heute zu den Klassikern der Literatur über Japan zählen.
Das Café Funiculi Funicula ist ein kleines, unscheinbares Café im Souterrain eines Hauses, in dem Gäste einen ganz besonderen Service in Anspruch nehmen können: Für die Dauer, in der der frisch eingeschenkte Kaffee abkühlt, können sie geliebte Menschen in der Vergangenheit besuchen.
Katzenpfade Japan ist insofern ein besonderes Buch, als dass es der erste Titel des neu gegründeten Verlages Makoto Books ist. Nachdem der letzte rein japanbezogene Verlag, der Cass Verlag, Ende 2023 aus Altersgründen aufgegeben wurde, gibt es mit dieser Neugründung erfreulicherweise wieder die Aussicht auf einen Verlag, der sich auf Japan und japanische Literatur spezialisiert.