Kategorie: Liebesromane

18. Februar 2017

Hotel Iris

Yoko Ogawa ist eher für zarte, sanfte Erzählungen bekannt. Hotel Iris weicht vollkommen von diesem Konzept ab und ist sicher eines ihrer interessantesten Bücher: Ogawa kombiniert hier eine verträumte Erzählathmosphäre mit Erotik und BDSM.

23. Oktober 2016

Der Schneekimono

Wenn es in diesem Jahr ein Buch gibt, das ich wegen seiner Erzählkunst und nicht (nur) wegen seiner Handlung empfehlen sollte, dann wäre es The Snow Kimono.

21. Oktober 2016

Kokoro

„Japans meistgelesener Roman“ – so wirbt Manesse für die endlich wieder verfügbare Neuauflage eines in Japan und für den Autor Sôseki Natsume selbst bedeutenden Romans. Doch wer noch nichts von Natsume gelesen hat, dem wird es vielleicht schwer fallen, sich einzulesen.

2. Mai 2016

Matjes mit Wasabi

Andreas, der sich selbst als Japan-Freak bezeichnet und unbedingt dort leben möchte hat es geschafft: Mit Junko hat er in Japan seine große Liebe gefunden. Doch anstatt mit seiner Angebeteten ein Leben in Japan zu beginnen, zieht er der Liebe wegen zurück nach Deutschland.

23. Juli 2015

Naomi

Das Bild der kindlichen und zugleich erwachsenen Frau, der Lolita, ist in Japan heute sehr populär. Schon in den 1920ern hat sich Jun’ichiro Tanizaki mit diesem Thema beschäftigt und einen kühnen Roman darüber geschrieben.

5. Juli 2015

Wer ist Mr Satoshi?

In anderen Rezensionen zu diesem Buch wird der Erzählstil von Wer ist Mr Satoshi öfters mit dem von Murakami verglichen. Wer sich aber einen neuen „Murakami“ erhofft, wird enttäuscht.

12. Oktober 2014

Die Geschichte vom Prinzen Genji

Die Geschichte des Prinzen Genji gilt als der erste Roman der Welt. Und obwohl dieser Roman vor über 1.000 Jahren handschriftlich verfasst wurde, ist sein Umfang – im Deutschen sind es rund 1.800 Seiten – beachtlich. Aber ist dieser Roman abgesehen von seiner kulturellen Bedeutung auch für Leser außerhalb wissenschaftlicher Fachkreise noch interessant?

5. Oktober 2014

Takeshis Haut

Wenn deutschsprachige Autoren über Japan schreiben, dann sind diese Bücher (zumindest in letzter Zeit) immer einfühlsame, durchaus gelungene Werke. Andreas Séchés Namiko und das Flüstern oder Milena Michiko Flasars Ich nannte ihn Krawatte gehören zu diesen Titeln. Und auch Takeshis Haut ist wieder so ein Roman: sehr aktuell, beeindrucken und nachdenklich machend.

26. Juli 2014

Die Tränen des Himmels

Als am 9. August 1945 die Atombombe auf Nagasaki fällt, trennt sie ein junges Pärchen voneinander. Fast 70 Jahre später macht sich die Enkelin auf die Suche nach dem Geliebten ihrer Großmutter – und verstrickt sich dabei in eine ganz eigene Liebesgeschichte.

3. März 2014

The Goddess Chronicle

Natsuo Kirino ist bekannt für ihre düsteren Krimis, mit denen sie die menschlichen Abgründe aufzeigt. Mit The Goddess Chronicle wagt sie sich auf ein neues Terrain: Dieser Roman ist nicht nur eine Liebesgeschichte, er verarbeitet auch die japanische Mythologie.