Naokos Lächeln ist ein herrlich melancholisches Buch, das mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurückgelassen hat. Der Kinofilm dagegen erzeugte in mir ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit.
In Amerika passiert ein Mord, nichts Ungewöhnliches. Nur leider wird die Leiche der jungen Frau gerade im Konferenzraum eine großen japanischen Firma gefunden. Die amerikanischen Ermittler kämpfen gegen eine Mauer des Schweigens und mit interkulturellen Verständigsungsschwierigkeiten.
The Future is Japanese – nach den vielen kulturpessimistischen Schlagzeilen mal wieder ein optimistisches Buch? Eher nicht, denn dieses Buch vereint zwar Geschichten zur Zukunft Japans, diese sind aber, wie es sich für Science Fiction gehört, eher düster und dystopisch als optimistisch.
Der geheime Garten am Nakano Broadway, das ich jünst auf japanliteratur.net vorgestellt habe, ist eine Hommage ans Spazierengehen. Auch mich hat das Buch inspiriert noch einmal ein wenig in meiner Fotokiste zu kramen und ein paar Fotografien herauszusuchen.
Tokyo ist die größte Metropole der Welt – so groß, dass selbst ihre Einwohner die Stadt wohl kaum jemals vollständig kennen können. Abseits der bekannten Wege streifte Masayuki Kusumi durch die Stadt und hielt ihre Erlebnisse zusammen mit Jiro Taniguchi in einem Comic fest.
Eigentlich ist das Internet voll von Textmaterial, das sich zum Japanisch-Selbststudium eignet – man muss nur die passenden Texte finden. Diese Aufgabe übernimmt „Japanisch 2.0“ und liefert dazu deutsche Übersetzungen und Erklärungen zu besonderen Begriffen gleich mit.
Krimis verkaufen sich gut. Kein Wunder also, dass viele auf diesen Zug aufspringen und Krimis, Thriller oder – als neuesten Trend – Regionalkrimis schreiben. Unter der Masse an Krimis, die jährlich erscheinen, die Perlen herauszufiltern wird da schwierig. Gefährliche Geliebte ist definitiv solch eine Perle, die es sich zu lesen lohnt.
Die Trilogie um die Tribute von Panem, in der Kinder wie Gladiatoren in einer Kampfarena gegeneinander kämpfen müssen bis nur noch eines übrig bleibt, wurde zum Bestseller. Dass aber schon knapp 10 Jahre zuvor in Japan ein Buch mit nahezu ähnlichem Plot erschien, ist kaum jemandem bekannt.
Am 6. und 7. November fand in Bonn ein Symposium zum Thema „Media Contents und Katastrophen“ statt. Die Berichterstattung über und das Verhalten der japanischen Medien zu Fukushima war dabei ein Hauptthema, daneben ging es aber auch allgemein um Katastrophendarstellungen in Medien.
Was macht die junge Generation Japans? Nach Okadas Erzählungen zumindest scheint sie kein leichtes Leben zu führen.
Bisher wurde von Taeko Kôno nur ein Roman ins Deutsche übersetzt. Die Themen, die sich in diesem Roman aus den 90er Jahren spiegeln, scheinen Kôno durch ihr schriftstellerisches Werk zu begleiten, denn sie tauchen auch in den frühen Erzählungen aus den 60er und 70er Jahren wieder auf, die in diesem Band gesammelt sind.
Zwei Japaner, ein Mann und eine Frau, die die 30 schon überschritten haben und die beide weit weg von Japan ein Nomadenleben führen, treffen sich nach 10 Jahren Trennung wieder. In Berlin versuchen sie, ihre Beziehung zu kitten und verbringen einen gemeinsamen, schwermütigen Sommer.