Ein Haus in einem weitläufigem Garten, fernab vom Großstadtlärm. Ein Ehepaar ohne große Zukunftsperspektiven, das sich in diese Abgeschiedenheit flüchtet. Und eine Katze, die den beiden neue Lebensfreude bringt. Takashi Hiraides Der Gast im Garten ist still und unauffällig, hält aber so manche tiefgreifende Einsicht bereit.
Vor einem Jahr debütierte Andreas Neuenkirchen mit dem unterhaltenden, humorvollen Japan-Krimi Yoyogi Park. Nun folgt der zweite Teil. Kann die Reihe das hohe Anfangsniveau halten?
Nach der Neuauflage der Geschichte vom Prinzen Genji im letzten Jahr bringt Manesse nun einen weiteren Klassiker für Liebhaber japanischer Kultur in Neuauflage heraus: Eine Gedichtsammlung,
Ein Mann wohnt über ein Jahr zusammen mit einer Frau, ohne es zu wissen? Auf der Basis dieser einfachen Zeitungsmeldung hat Éric Faye das Thema ausgeschmückt und einen Roman geschrieben.
Dr. Shimamura ist Nervenarzt und damit im Japan des späten 19. Jahrhunderts ein Vorreiter seines Faches. Deshalb wird er mit einer anspruchsvollen Mission betraut: Er soll durchs Land reisen, um die vom Fuchsgeist besessenen Frauen zu heilen. Obwohl Shimamura eigentlich nicht an den Fuchsgeist glaubt, wird er schließlich selbst von ihm besessen.
Wie geht man mit großer Trauer um? Banana Yoshimoto ist mit ihren Romanen von Verlust, Trauer und Heilung in den letzten Jahren zur Seelentrösterin avanciert. Mit Moshi Moshi gestaltet sie das Thema nun erneut aus.
Eigentlich war die Buchreihe um die amerikanisch-japanische Hobbydetektivin Rei Shimura mit einem unspektakulären Ende schon längst abgeschlossen. Doch Tsunami und Atomkatastrophe in Japan 2011 brachten neuen Stoff für die Serie.
Als Polizeiermittler im niedersächsischen Peine – das ist alles andere als sexy. Erst recht nicht, wenn man ein erfolgloser Ermittler ist wie der Mittfünfziger Bernie Ahlweg. Sein Chef möchte nur eins: Bernie loswerden – und schickt ihn deshalb zu einem Polizeiaustausch nach Tokio.
Asura Girl ist eines der wenigen Bücher in 2014, bei dem man sich fragen kann, warum es übersetzt wurde. Anfangs noch eine Gewaltstory um eine Teenagerin, wird das Buch schließlich so surreal, dass es kaum noch durchgängig lesbar ist.
Dem heroinabhängigen Japaner Tetsurô soll in Indonesien der Prozess gemacht werden. Nicht nur wegen Drogenkonsum, sondern auch noch wegen Drogenschmuggel. Und darauf steht in Indonesien die Todesstrafe.
Vor allem in der Volkshochschule wird gerne das von Klett verlegte Nihongo de dooso für den Japanischunterricht verwendet. Dieses richtet sich speziell an Erwachsene, die weniger Zeit haben und Japanisch nur nebenbei lernen wollen. Der Lehrstoff ist deshalb besonders kleinschrittig und einfach aufgebaut.
Zu fast jedem Buch gibt es Zusatzmaterialien, die aber nicht immer unbedingt gebraucht werden. Bei Nihongo de dooso ist das zusätzliche Arbeitsbuch unverzichtbar!