Mit Wiedersehen im Kamelienhaus setzt Tabea Bach die Geschichte um der 26-jährigen Lucy fort, die eine Kamelienöl-Kooperative in Japan leitet.
Eigentlich sollte Lucy später einmal die Kosmetikfirma ihrer Mutter in der Bretagne übernehmen. Probleme mit einem japanischen Kamelienöl-Lieferanten führten sie im ersten Band Das Kamelienhaus jedoch nach Japan. Dort half Lucy der in Schwierigkeiten geratenen Kamelienöl-Kooperative und übernahm diese schließlich kurzerhand.
Im zweiten Band wird die Geschichte nahezu nahtlos fortgesetzt: Lucy muss geschäftliche Probleme bewältigen und Mitarbeitergespräche führen, besucht ihre Mutter in der Bretagne und trifft sich zwischendurch mit ihrer besten Freundin, die praktischerweise ebenfalls dank ihres Modeljobs in Japan lebt.
Auch die Liebesgeschichte mit Finn wird weitererzählt: Wie bereits im ersten Band ist Lucy hin- und hergerissen zwischen Finns Charme und dem Umstand, dass er der Sohn eines Mannes ist, der mit seinem Firmenimperium sowohl die Kosmetikfirma von Lucys Mutter als auch die Kamelienöl-Kooperative zerstören will.
Insgesamt weist der zweite Band dieselben Schwächen wie bereits sein Vorgänger auf. Die Erzählweise wirkt langatmig, und auch die Handlung bleibt im Großen und Ganzen vorhersehbar. Dadurch kommt beim Lesen kaum Spannung auf, und auch die Japan-Atmosphäre kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es dem Roman an einer wirklich packenden Handlung mangelt. AAm ehesten eignet sich der Roman daher für Fans von Tabea Bach, die bereits mit den Figuren des Kamelienhauses und dem Erzählstil der Autorin vertraut sind. Für Japanfans hingegen ist der Roman eher keine Empfehlung.




















