Dieser Band enthält drei autobiografische Erzählungen, die sich alle mit Senilität im Alter beschäftigen und Wege aufzeigen, wie man damit umgehen kann.
Der Band enthält die drei Erzählungen Unter den Blüten (花の下, 1964), Der Glanz des Mondes (月光, 1969) und Die Schneedecke (雪の面, 1974), die in dieser Reihenfolge chronologisch das Leben von Inoues Mutter zwischen ihrem 80. und 89. Lebensjahr schildern.
In diesen Erzählungen beschreibt Inoue auf essayistische, reflektierende Art den langsamen geistigen Verfall seiner körperlich eigentlich noch gesunden Mutter. Dieser Verfall äußert sich anfangs zunächst darin, dass sie immer wieder dieselben Dinge wiederholt. Schließlich scheint sie aber auch ihre Angehörigen um sich herum nicht mehr wiederzuerkennen und behandelt sie wie Dienstpersonal.
Die Auseinandersetzung mit dem geistigen Verfall im Alter, wie sie Inoue hier leistet, wird durch und zugleich trotz seiner persönlichen Nähe zum Geschehen möglich: Die Mutter wird von Inoues Schwestern zu Hause und nicht in einem Altenheim gepflegt. So erlebt die Familie die Eigenarten ihrer Mutter und Großmutter unmittelbar – sowohl die Momente der Verwirrung und des Schmerzes, wenn sich die Mutter noch nicht einmal an ihre eigenen Kinder zu erinnern scheint, als auch die lichten Momente, in denen sie sich an ihren verstorbenen Mann oder ihre Jugendzeit erinnert.






















