Japan ist ein faszinierendes Land – nach wie vor auch für diejenigen, die sich jahrelang dort aufgehalten haben. Auch Joachim Eitel, den es beruflich nach Japan
verschlug, fasziniert das Land bis heute. Seine Erfahrungen hat er nun in einem Roman verarbeitet.
Der Abwurf der Atombombe auf Japan bewegt nicht nur die direkten Opfer, sondern auch nachfolgende Generationen. Auch wenn der aus Nagasaki stammende Autor Yûichi Serai erst 13 Jahre nach dem Abwurf der Atombombe geboren wurde, das Thema beschäftigt auch ihn und zieht sich durch alle sechs Erzählungen von Ground Zero Nagasaki.
Wie Augenzeugen den Atombombenabwurf erlebt haben und wie sie mit den Folgen der radioaktiven Strahlung leben müssen, ist schon mehrfach überzählt – in Japan gibt es mit der Atombombenliteratur (原爆文学) sogar ein eigenes Genre dafür. Mit Suzumuras Bericht ist nun erstmals auch der Bericht eines Arztes und Militärangehörigen ins Englische übersetzt.
Bisher gibt es wohl kaum Schriftsteller außerhalb Japans, die den Tsunami und die Atomkatastrophe von 2011 in einem Roman verarbeitet haben. Die Halbjapanerin Ruth Ozeki beschreitet diesen Weg mit Geschichte für einen Augenblick und entwirft darin die Biografie eines japanischen Mädchens, dessen Verbleib nach dem Tsunami ungeklärt ist.
Japanische Vokabeln zu lernen ist nicht immer einfach, denn japanische Wörter haben nichts mit ihren deutschen Entsprechungen gemeinsam. Wie soll man sich beispielsweise akarui (hell) und kurai (dunkel), chiisai (klein) und ôkii (groß) merken? Oft hilft da einfach nur Auswendiglernen! Die Lern-App iKnow! unterstützt dabei mit einem Lern- und Wiederholungssystem, das die Vokabeln dauerhaft im Kopf einprägen soll.
Drei Jahre sind seit der Großen Ostjapanischen Erdbebenkatastrophe vergangen, bei der über 15.000 Menschen ihr Leben verloren und viele weitere durch Tsunami und Super-GAU in Fukushima ihre Heimat verloren. In Japan gibt es inzwischen unzählige Publikationen, die die Ereignisse verarbeiten – und auch in Deutschland nehmen die Publikationen zu. Dieser Artikel gibt einen Überblick über aktuelle Titel auf dem deutschen Buchmarkt.
Das Große Ostjapanische Beben vom 11. März 2011 ist eines der stärksten in Japan gemessenen Beben seit Aufzeichnungsbeginn. Die deutschen Austauschstudenten, die sich zu diesem Zeitpunkt in Japan aufhielten, erlebten damit ein Beben einer Größe, wie es auch ein Japaner wohl nur ein Mal im Leben erfahren wird. Ihre Erinnerungen an 3/11 haben elf Studenten der Hochschule Ludwigshafen in einem Buch festgehalten.
Bis ein Ereignis wie der 11. März 2011 in literarischer Form verarbeitet wird, dauert es etwas, könnte man meinen. Doch die japanischen Schriftsteller äußerten sich relativ schnell zu Erdbeben, Tsunami und Atomkatastrophe. Eine Anthologie in englischer Übersetzung sammelt nun diese Stimmen.
Natsuo Kirino ist bekannt für ihre düsteren Krimis, mit denen sie die menschlichen Abgründe aufzeigt. Mit The Goddess Chronicle wagt sie sich auf ein neues Terrain: Dieser Roman ist nicht nur eine Liebesgeschichte, er verarbeitet auch die japanische Mythologie.
Auch wenn der 11. März 2011 inzwischen schon weiter zurückliegt, für alle, die diesen Tag in Japan erlebt haben, bleiben Erdbeben, Tsunami und Atomunfall in Fukushima Daiichi wohl ein Erlebnis, das sich nur schwer vergessen lässt. Japan an jenem Tag sammelt in 23 Berichten nun die Erlebnisse, die Deutsche, Schweizer und Österreicher an diesem Tag in Japan gemacht haben.
Als Keigo Higashino mit Verdächtige Geliebte Ende 2012 sein Deutschland-Debüt feierte, lobten wir seinen Kriminalroman für seine intelligente, anspruchsvolle Handlung. Nun legt Klett Cotta mit Heilige Mörderin nach und beschert uns erneut eine Krimiperle.
Die Hochzeiten der japanischen Wirtschaft und damit auch der Japan Inc., einem mächtigen Wirtschafts- und Politiknetzwerk, das bis in fremde Länder hineinagiert, sind eigentlich vorbei. Aber was wäre, wenn dieses Netzwerk so mächtig wäre, dass es erneut einen Krieg vom Zaun brechen und Japan damit wieder zur Nummer 1 in Ostasien machen könnte?