An einem wunderschönen, friedlichen Sonntag betritt eine Frau eine Konditorei. Sie möchte zwei Erdbeertörtchen kaufen. Für ihren Sohn. Wie jedes Jahr. Auch wenn er schon vor langer Zeit, eingesperrt in einem alten Kühlschrank, auf einer Müllhalde gestorben ist. Doch die Konditorin kommt sie nicht bedienen. Sie steht weinend im Hinterzimmer am Telefon.
Der Titel des Buches macht nicht wirklich klar, worum es eigentlich genau geht. Es enthält weder ein umfangreiches Vokabular noch eignet es sich für Anfänger. Trotzdem ist es ein absoluter Geheimtipp, denn es enthält Wissen, das gerade Autodidakten das Lernen enorm erleichtern kann.
Wie wird unsere Zukunft aussehen? In Therapiestation hat Ôe das Szenario einer zerstörten, von Atomkriegen verseuchten Erde gezeichnet, in der sich die Gesellschaft in zwei Klassen aufteilt. Ein trostloser Ausblick – und doch besteht Hoffnung.
Es ist kaum zu glauben, dass es in einer fast vollkommen zerstörten Stadt, zu einer Zeit, in der reihenweise Menschen an Hunger und Krankheiten sterben, Ermittler gibt, die Mordfälle aufklären. Doch Inspektor Minami ist in diesem Chaos einem Serienmörder auf der Spur – und kämpft dabei mit seiner eigenen dunklen Vergangenheit.
Viele stehen zu Beginn vor dem Problem, dass sie nicht wissen, welches der vielen Japanischlehrbücher am besten zu ihren individuellen Lernzielen passt. Hinzu kommt die Frage, ob es sich heutzutage überhaupt noch lohnt, mit einem Japanisch-Lehrbuch zu arbeiten, wenn man doch alles per App machen kann. Meine Erfahrung nach vielen Jahren des Japanischlernens ist: Trotz vieler hervorragender digitaler Hilfsmittel lohnt es sich, sich auch analog mit einem Lehrbuch auseinanderzusetzen. Im Laufe der Jahre habe ich viele verschiedene Lehrbücher ausprobiert – sei es in Japanischkursen, in denen das Lehrbuch vorgegeben war, oder zu Hause beim Selbstlernen. Diese Erfahrungen habe ich in diesem Beitrag zusammengefasst, um dir dabei zu helfen, Fehlkäufe zu vermeiden.
Amélie Nothomb hat selbst bis zu ihrem fünften Lebensjahr in Japan gewohnt. Als junge Erwachsene kehrt sie dorthin zurück und arbeitet ein Jahr in einer japanischen Firma. Aus dieser Zeit stammt auch die Vorlage für diesen Roman, in dem sie von einer Liebe zu einem Japaner erzählt.
Neben der Neuauflage von Tanizakis bekanntestem Essay Lob des Schattens veröffentlicht Manesse nun noch weitere Essays von ihm in deutscher Erstauflage. In Lob der Meisterschaft setzt sich Tanizaki mit aktueller Kunst auseinander und entwickelt sein Ästhetikkonzept.
Der besondere „japanische“ Geschmack, die Ästhetik der traditionellen Häuser, die Schönheit des japanischen Gartens werden oft gelobt. Was ist aber eigentlich genau so „Japanisch“ an diesen Dingen? In Auseinandersetzung mit westlichen Kriterien entwickelt Tanizaki eine japanische Ästhetik.
Obwohl Ushimatsu zur Kaste der Eta, der „Unberührbaren“, gehört, hat er es bis zum Lehrer gebracht. Dies hat ihm sein Vater ermöglicht, der schon früh die Spuren von Ushimatsus unreiner Herkunft verwischt hat. Kurz vor seinem Tod hat er nur noch eine Botschaft für seinen Sohn: „Spreche niemals über deine Herkunft!“
Max Dauthendeys Erzählungen sind einige der wenigen literarischen Zeugnisse darüber, wie Deutsche Japan erlebt haben – und zwar nicht das gegenwärtige Japan, sondern das alte, sich im Umbruch befindende um 1900.
Es ist ein Thema, das Ôe in seiner Anfangszeit als Autor immer wieder bearbeitet: Das nahende Kriegsende bzw. die Kapitulation Japans. Dabei spielt sich die Handlung nicht etwa im belebten Tôkyô, sondern einem entlegenen Bergdorf ab.
Arnold Pessers, ein junger holländischer Fotograf, wird für eine Reisebroschüre nach Japan geschickt, um dort klischeehafte Fotos von dem zu machen, was sich Europäer als typisch japanisch vorstellen. Mit seinem Fotomodel beginnt er schnell eine Affäre, muss aber feststellen, dass die kulturellen Unterschiede unüberbrückbar sind.