Ken Hamada ist ein abgebrühter Privatdetektiv – oder wäre es zumindest gern. Als ihm ein ominöser Mann ein unwiderstehliches Angebot macht, muss Ken deshalb zuschlagen.
Hamada fliegt also als Geldbote nach Frankfurt. Doch so, wie er sich Deutschland vorgestellt hat, ist es dort nicht, denn schon am nächsten Morgen wacht er in einem Park auf und steht unter Mordverdacht. Schnell ist klar, dass Hamada mit seiner leichtfertigen Zusage für diesen Auftrag in ein Verbrechen im ganz großen Stil verwickelt wurde. Gut nur, dass er in Deutschland eine Bekannte hat, die ihm hilft, Ermittlungen auf eigene Faust aufzunehmen.
Der Fall ist rasant, die Charaktere undurchsichtig, aber spannend. Hamadas Sicht auf Deutschland ist äußerst humorvoll, und er selbst bringt sich immer wieder in komische Situationen. Manchmal enthält die Handlung ein bisschen zu viel Slapstick. Manchmal ist die Handlung auch etwas unglaubwürdig, beispielsweise, als der unter Mordverdacht gesuchte Hamada sich von Deutschland aus wieder nach Japan einschleust. Trotzdem ist Gert Anhalts erster Teil einer japanischen Krimi-Trilogie wirklich äußerst unterhaltsam und kurzweilig.



















