Japan, Tokyo, 1939. Hiroshi und Kenji sind Brüder, die eine Gemeinsamkeit haben: sie möchten beide einen traditionellen Berufsweg einschlagen: der eine als Sumoringer, der andere als Maskenschnitzer fürs Theater. Doch der zweite Weltkrieg bedeutet für beide einen starken Einschnitt in ihr bisheriges Leben.
Ähnlich wie auch in Kokoro steht im Mittelpunkt des Romans ein junger Mann, der aus einer ländlichen Provinz zum Literaturstudium nach Tôkyô zieht. Für diesen Mann – Saschirô – ist die Großstadt eine völlig neue Welt, in der er sich erst zurechtfinden muss.
Ursprünglich sollen die 17 japanischen Seeleute nur eine Reisladung nach Edo bringen, doch ein Sturm treibt sie von ihrer Route ab. Sie stranden schließlich in russischem Gebiet, wo für sie eine jahrelange Odyssee auf der Suche nach einem Weg nach Hause beginnt, die sie durch ganz Russland bis nach Sankt Petersburg führt.
Japan im Jahr 731. Der Buddhismus ist in Japan als Religion inzwischen angekommen, hat sich aber noch nicht vollst√§ndig etabliert. Einige japanische Mönche machen sich deshalb mit einer offziellen japanischen Gesandtschaft nach China auf, um dort mehr über den Buddhismus zu lernen und einen buddhistischen Meister dafür zu gewinnen, sie nach Japan zu begleiten.
Zum Ende des Krieges hin wird eine Gruppe straftätiger Jugendlicher zum Schutz vor Bombenangriffen auf das Land evakuiert. Die Landbevölkerung begegnet den Jungen, die in ihren Augen nicht mehr Respekt als Tiere verdienen, ablehnend und grausam.
Die ganze Erde wird vom Monokamismus, einer monotheistischen, Religion beherrscht. Nur die kleine Insel Amanon hat sich vollkommen abgeschottet. Der Missionar P. wird deshalb auf eine Missionsreise nach Amanon geschickt, um die Amanonier ins monokamische Reich einzugliedern.
Ein heimat- und namenloser Kater wird von einem starrsinnigen, mittelllosen Lehrer in sein Heim aufgenommen. Der Kater, der über eine beträchtliche Bildung verfügt und im Müßiggang seinem tatenlosen Herrn in nichts nachsteht, macht es sich zur Aufgabe, das Leben der Menschen, mit denen er zusammenlebt, zu schildern.
Der eigentlich harmlose und furchtsame Buchhalter Kinukawa leidet an einer merkwürdigen Krankheit: Sobald er wütend wird, schaltet sich sein Bewusstsein aus und er wird zu einem brutalen Schläger.
Vielleicht ist gerade die Zeit für Klassiker? Nach Neuübersetzungen von Mishima Yukio sind auch mehr und mehr Titel von Japans wohl genau berühmtem Autor Sôseki Natsume wieder erhältlich. Daneben nun auch nach 24 Jahren endlich wieder das äußerst ästhetische Graskissen-Buch.
Ichiyô Higuchi, die oft als erste Schriftstellerin der japanischen Moderne bezeichnet wird, war nur eine kurze Schaffenszeit vergönnt, bevor sie im Alter von 24 Jahren an Tuberkulose starb. Sie verfasste vor allem Erzählungen, von denen nun sieben in einem Sammelband bei Manesse veröffentlicht wurden.
Die komplizierten japanischen Schriftzeichen im “Expresskurs” lernen, ist das möglich? Dieses Buch verspricht eine leichte und unterhaltsame Einführung in die 300 wichtigsten Kanji, die Zeichen der japanischen Schrift.
Masuji Ono, vor Ende des zweiten Weltkriegs ein berühmter Maler patriotischer Propagandabilder, wird nach dem Krieg für seine Arbeit nur noch kritisiert und sogar von seinen ehemaligen Schülern verleugnet. Wie sehr die Gesellschaft ihn ablehnt, wird auch darin deutlich, dass er seine Tochter mit keinem Mann verheiraten kann.