Tokio – eine Stadt, die niemals schläft? Oder doch eine Stadt, die vielleicht nur ein einziger langer Traum ist? In dieser Erzählung verschmelzen Traum und Realität.
„Und alles funktioniert, alles funktioniert, alles ist sauber, alles ist auf seltsame Art entspannt. Garten Eden. Tokio, der Traum eines glücklichen Gottes.“
Ralph C. Doege: Yume. E-Book-Ausgabe
Ein junger Mann liegt in Tokio im Koma. Nur sein Zwillingsbruder kann ihm helfen. Er reist nach Tokio, um sich von einer Neurowissenschaftlerin an die Maschine YUME anschließen zu lassen. YUME kann die Hirnvorgänge des jungen Mannes dekodieren, benötigt dazu jedoch das Gehirn seines Zwillingsbruders.
So spannend die Geschichte auch angelegt ist, handelt es sich nur um eine Erzählung mit 120 Seiten in der Druckversion. Zudem wird die Erzählung immer wieder von – durchaus stimmungsvollen – Schwarz-Weiß-Fotografien aus Tokio unterbrochen, sodass der eigentliche Text keine 120 Seiten erreicht.
Yume geht in seiner Kürze leider nicht in die Tiefe und reißt die Thematik nur an. Dies ist aber nun einmal der Charakter einer Erzählung.



















