Was zeichnet die zeitgenössische japanische Literatur aus? Welche Schriftsteller außer Haruki Murakami und Hiromi Kawakami gibt es noch, die für uns interessant sein könnten? Dieses Kompendium gibt einen ausführlichen Einblick in die aktuelle japanische Literaturlandschaft.
Was gibt es schöneres als einen ganzen Laden voller Bücher? Einen Laden voller japanischer Bücher! In dieser Serie werden Buchläden in Deutschland vorgestellt, die sich auf japanische Literatur spezialisiert haben.
Wer lernt heute schon noch mit Karteikarten, wo es doch I know und Anki gibt? Ähnliches habe ich mir auch gedacht und bisher auf Karteikarten verzichtet – zumindest was Vokabeln angeht.
In Ontario, Kanada, leben drei japanischstämmige Familien in unmittelbarer Nachbarschaft. Zwar haben sie einiges gemeinsam, unter anderem die Internierung während des Zweiten Weltkrieges in einem Lager, aber doch will sich ein richtiges Gemeinschaftsgefühl nicht einstellen.
Es gibt zahlreiche Romane über die angespannte Stimmung und die Entwicklung des Militarismus in Japan vor dem Zweiten Krieg. Kafū Nagai verfasste jedoch mit Romante östlich des Sumidagawa im Jahr vor Kriegsbeginn eine ruhige Liebesgeschichte, die weniger die damalige Stimmung einfängt, sondern sich vielmehr auf die Spurensuche nach dem alten Tokio begibt.
Murakamis Liebe für Katzen ist nichts Neues. In Kafka am Strand zeigt er, dass Katzen genau wie Menschen ein Sprache haben und dass es ganz unterschiedliche Charaktere gibt. In Mister Aufziehvogel ist es eine Katze, deren Verschwinden eine Beziehungskrise auslöst. Und in 1Q84 schließlich führt Murakami ins sogar in eine Katzenstadt. In diesem Bilderbuch erzählt er nun von einer ganz besonderen Beziehung zwischen einem Jungen und seiner Katze.
Mit dem Jahr 2009 – also dem Jahr, in dem letztmalig der „alte“ JLPT durchgeführt wurde – wurde letztmalig dieses Buch publiziert. Dabei ist es sehr praktisch, denn es enthält immer den vergangenen Test und dient so als perfekte Vorbereitung, da man den Ablauf gut einstudieren kann.
Etsuko Sono ist ganz allein. Der Mann, mit dem sie in die USA ausgewandert ist, ist bei einem Unfall gestorben. Als auch noch ihre Schwester bei der Geburt ihres ersten Kindes stirbt, macht sie es sich deshalb zur Aufgabe, sich um ihre Nichte zu kümmern.
Die Kulturanthropologin Lisa möchte eine Studie über die Situation der japanischen Frauen schreiben. Für ihre Recherche reist sie nach Japan. Dort landet sie in einem Hostessenclub und verschwindet spurlos.
Was passiert, wenn zwei Sprachen, zwei Kulturen – kurzum Wurst und Sushi – aufeinandertreffen? Lustige und peinliche interkulturelle Begegnungen enthält dieses Buch, das als Projekt aus Japanischkursen an der VHS entstanden ist.
Auf eigenen Erlebnissen beruht dieser Roman, in der die Belgierin Amélie sich verpflichtet, für ein Jahr in einer japanischen Firma zu arbeiten. Sie erlebt dort die negativen Seiten japanischer Unternehmenskultur: starke Hierarchien, unsinnige Befehlsstrukturen und Demütigungen.
Dies ist der Roman von zwei Familien, zwei Ehen und einer doppelten Affäre. Dramatisch oder problematisch ist diese Geschichte aber nicht, sondern auffallend ruhig und verträumt.