Nach zwei Jahren ist es nun wieder so weit: Der Liebeskind-Verlag bringt ein weiteres Buch von Yoko Ogawa heraus! Dieses Mal ist es keine Neuerscheinungen im eigentlichen Sinn, sondern ein in Japan schon vor über 20 Jahren erstmals erschienener Roman.
Nicht alle Japaner, besonders nicht in ländlichen Regionen, sprechen Englisch. Deshalb sollte man auf einer Japanreise darauf vorbereitet sein, in wichtigen Situationen Japanisch sprechen zu müssen. Der Sprachführer von Langenscheidt hilft hier mit den wichtigsten Sätzen und Redewendungen weiter.
Wenn es in diesem Jahr ein Buch gibt, das ich wegen seiner Erzählkunst und nicht (nur) wegen seiner Handlung empfehlen sollte, dann wäre es The Snow Kimono.
„Japans meistgelesener Roman“ – so wirbt Manesse für die endlich wieder verfügbare Neuauflage eines in Japan und für den Autor Sôseki Natsume selbst bedeutenden Romans. Doch wer noch nichts von Natsume gelesen hat, dem wird es vielleicht schwer fallen, sich einzulesen.
Fast jedes Jahr veröffentlicht Diogenes inzwischen einen neuen Titel von Banana Yoshimoto. Das ist wunderbar, denn 2016 halten sich japanische Neuerscheinungen in Deutschland eher in Grenzen. Weniger erfreulich dagegen ist, dass Yoshimoto inzwischen wohl der Erzählstoff auszugehen scheint: Ein Buch liest sich wie das andere.
Tipps und Handbücher zum erfolgreichen Schreiben gibt es viele. Mit diesem Buch gibt Bestsellerautor Murakami nun sein Wissen weiter. Lohnt sich der Kauf, wenn man mehr über Murakami erfahren möchte, oder eher, wenn man selbst ein Buch schreiben möchte?
Nach den ersten beiden spannenden Japan-Krimis legt Andreas Neuenkirchen mit dem dritten Teil Shinigami Games nochmal deutlich zu. Allerdings weniger an Tiefgründigkeit, sondern vor allem an Action. Und deshalb wäre statt Japan-Krimi das Etikett „Action-Thriller“ bei diesem Teil wohl passender gewesen.
Kennt ihr Jiro Taniguchi und seine Alltagsbeobachtungen aus Japan? Wer Taniguchis Graphic Novels liebt, dem wird auch dieses Buch gefallen!
Shinichi Okamoto dürfte manchen Japanischlernenden bereits ein Begriff sein, da er während seiner Lehrtätigkeit zahlreiche Lehrwerke verfasst hat. Für seine Sprachschule Manabi in Düsseldorf hat er dieses Lehrbuch konzipiert.
Es ist schwierig, ein Buch zu besprechen, wenn man den Autor schon kennt. Eigentlich nicht persönlich, aber Matthias Reichs Blog (Tabibito) lese ich schon lange und würde ihn persönlich als profunden Japankenner einstufen. Einen Japankenner, der sachlich und unaufgeregt schreibt, ohne sich selbst als Kenner profilieren zu müssen. Und damit ist er auch genau der richtige für ein Buch mit dem Titel Was Sie dachten, niemals über Japan wissen zu wollen!
Andreas, der sich selbst als Japan-Freak bezeichnet und unbedingt dort leben möchte hat es geschafft: Mit Junko hat er in Japan seine große Liebe gefunden. Doch anstatt mit seiner Angebeteten ein Leben in Japan zu beginnen, zieht er der Liebe wegen zurück nach Deutschland.
Keigo Higashino zählt zu den brillanten Krimiautoren, ist bisher trotzdem leider aber noch kaum bekannt. Mit Ich habe ihn getötet bringt Klett-Cotta nun den vierten Krimi in deutscher Übersetzung – und auch diesmal ist Higashinos Krimi absolut spannend, das Ende dann aber doch etwas unbefriedigend.