The Thousand Year Beach

The Thousand Year Beach

グラン・ヴァカンス
Rezension vom: 26. August 2019 von

Jules und Julie leben in einer Welt, in der immer Sommer ist. Seit über 1.000 Jahren gibt es ihr kleines Reich direkt am Strand. Aber das Realm of Summer ist nur eine künstliche Projektion und Jules und Julie sind künstliche Intelligenzen innerhalb dieser Projektion.

Eigentlich sind Jules, Julie und die anderen Bewohner dazu gemacht, Urlaubern eine heile Welt zu bieten, in der sie den Sommer am Meer genießen können. Doch seit der Grand Down kommen keine Menschen mehr in die künstliche Welt und die Bewohner sind sich selbst überlassen. Ihre künstliche Intelligenz ist so weit entwickelt, dass sie ein Eigenleben führen und jeden Tag neue Dinge erleben können – auch wenn sich der Sommer jeden Tag endlos wiederholt.

Die Welt von Jules und Julie gerät ins Wanken, als plötzlich spinnenartige Wesen in das Realm of Summer einfallen und die Bewohner abschlachten und alles zerstören. Aus der eben noch so ruhigen Szenerie wird eine actiongeladene Handlung aus Jägern und Gejagten, Kämpfen und Gewalt.

Wer nicht so viel mit Gewalt und Action anfangen kann, für den könnte The Thousand Year Beach an dieser Stelle etwas zu heftig werden. Der Kampf um die virtuelle Realität des Realm of Summer bestimmt von jetzt an komplett die Handlung. Auch der Science Fiction-Anteil ist sehr hoch. Detailliert werden die Glass Eyes als magische Elemente, mit denen die Bewohner gegen die Eindringlinge kämpfen, beschrieben. Mit Hilfe der Glass Eyes wird scheinbar auch eine Art Falle für die Spinnen konstruiert, das TrapNet. Schließlich gibt es auch noch den Anführer der Spinnen, der Teile des Realm of Summer neu verknüpfen will, um eine mächtige Waffe zu bauen. Richtig verstanden habe ich aber keine der Ausführungen.

The Thousand Year Beach wäre ein ziemlich langweiliges Buch, wenn es nicht doch versteckt zwischen den Kampfsequenzen überraschende Handlungsumschwünge gäbe. Schließlich werden auch ein paar Geheimnisse über die künstlichen Bewohner gelüftet. Nur über die richtige Welt außerhalb der Projektion erfährt man nichts. Es bleibt bei einem Roman mit ausschließlich künstlichen Intelligenzen als Protagonisten.

Fazit
Ein streckenweise sehr düsteres Buch mit viel Action, Gewalt und Science Fiction.

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