Vielleicht ist gerade die Zeit für Klassiker? Nach Neuübersetzungen von Mishima Yukio sind auch mehr und mehr Titel von Japans wohl genau berühmtem Autor Sôseki Natsume wieder erhältlich. Daneben nun auch nach 24 Jahren endlich wieder das äußerst ästhetische Graskissen-Buch.
Ichiyô Higuchi, die oft als erste Schriftstellerin der japanischen Moderne bezeichnet wird, war nur eine kurze Schaffenszeit vergönnt, bevor sie im Alter von 24 Jahren an Tuberkulose starb. Sie verfasste vor allem Erzählungen, von denen nun sieben in einem Sammelband bei Manesse veröffentlicht wurden.
Ist es möglich, die komplizierten japanischen Schriftzeichen im „Expresskurs“ zu lernen? Dieses Buch verspricht eine leichte und unterhaltsame Einführung in die 300 wichtigsten Kanji, die Schriftzeichen der japanischen Sprache.
Masuji Ono, der vor Ende des Zweiten Weltkriegs ein berühmter Maler patriotischer Propagandabilder war, wird nach dem Krieg für seine Arbeit ausschließlich kritisiert und sogar von seinen ehemaligen Schülern verleugnet. Wie sehr die Gesellschaft ihn ablehnt, wird auch daran deutlich, dass er seine Tochter mit keinem Mann verheiraten kann.
Unter dem Stichwort „Menschen im Alter“ enthält dieser Erzählband drei autobiografische Erzählungen über Yasushi Inoues Mutter sowie eine Erzählung aus der Perspektive eines alten Gelehrten, der in einem Gasthof am Hira-Berg sein Leben reflektiert.
Dieser Band enthält drei autobiografische Erzählungen, die sich alle mit Senilität im Alter beschäftigen und Wege aufzeigen, wie man damit umgehen kann.
Einer der schwierigsten Bestandteile beim Japanischlernen ist wohl die Beherrschung aller japanischen Schriftzeichen. Michael Emmerich bietet mit seiner Reihe „Read Real Japanese“ nicht nur eine Hilfsmöglichkeit, sich diesem Ziel zu nähern, sondern gibt, indem er Kurzgeschichten moderner japanischer Autorinnen wie Banana Yoshimoto anbietet, auch einen Ansporn, sich mit japanischer Literatur im Original auseinanderzusetzen.
Tanz mit dem Schafsmann ist – wie der Name vielleicht schon erahnen lässt – die Fortsetzung von Haruki Murakamis Roman Wilde Schafsjagd. Vier Jahre nach den Ereignissen des letzten Romans hat sich der namenlose Hauptcharakter wieder in sein normales Leben eingefunden.
Geishas stehen neben dem Fuji, Kimonos und der Teezeremonie für die japanische Kultur schlechthin. Die amerikanische Ethnologin Liza Dalby ist dem Mythos der Geisha auf den Grund gegangen, hat ein Jahr selbst als Geisha in Kyoto gelebt und die Lebensweise sowie die Rolle der Geisha in der japanischen Gesellschaft erforscht.
Hitomi lebt in einer kleinen, eigenen Welt, in der die Uhren nach anderen Gesetzen zu laufen scheinen. Mittelpunkt dieser Welt ist der Trödelladen von Haruo Nakano, in dem Hitomi arbeitet. Herr Nakano ist ein kauziger Mittvierziger, der sich dem Zeitgeist hartnäckig widersetzt. Doch kann sein Laden auf Dauer bestehen, ohne dass sich Herr Nakano den modernen Entwicklungen anpasst?
Eine Großstadt wie Tokio schläft nie, doch nachts funktioniert sie nach eigenen Gesetzen. Die Studentin Mari bekommt dies zu spüren, als sie sich entschließt, nicht wie sonst abends nach Hause zu fahren, sondern über Nacht in der Stadt zu bleiben.
Japanische Literatur im Original zu lesen, ist ohne umfangreiche Kanjikenntnisse nahezu unmöglich. Breaking into Japanese Literature ist neben Read Real Japanese eine der wenigen bilingualen Ausgaben, die erste Leseversuche mithilfe von Kanjilesehilfen und Vokabelangaben erleichtern wollen.