Making of Yoyogi Park (1): Yoyogi Park und Harajuku

Making of Yoyogi Park (1): Yoyogi Park und Harajuku

Verfasst am 21. März 2014

Mädchen im Lolita-Kostüm, Maid Cafés, Modeshops und Otakus. Wie der Autor Andreas Neuenkirchen für seinen neune Krimi Yoyogi Park inspiriert wurde, erzählt er in dieser Serie – und präsentiert euch Fotos von seinen Streifzügen durch Tôkyô.

Sollte ich es noch nicht erwähnt haben: Mein Kriminalroman Yoyogi Park erscheint im April im Conbook Verlag, und an dieser Stelle möchte ich episodenartig Fotobeweise und andere sachdienliche Hinweise zu den realen Spielorten und fiktiven Begebenheiten im Buch präsentieren. Fangen wir am Anfang an: Im Yoyogi Park. Wer dort hin möchte, kommt wahrscheinlich erst mal am Bahnhof Harajuku an, welcher folgendermaßen aussieht:

Bahnhof Harajuku

Ja, es kann voll werden. Voller zum Beispiel als am Bahnhof Bremen-Schönebeck, obwohl die Größe vergleichbar ist. Links vom Betrachter aus geht es zum Park, rechts in die Takeshita Dori, die beliebte Einkaufsstraße für den etwas ausgefalleneren Modegeschmack:

Takeshita Dori

In einer Seitenstraße der Takeshita Dori findet man die Boutique L’Eclair Noblesse (für die Hauptstraße ist sie sich zu fein). Stimmt gar nicht, die habe ich mir ausgedacht. Aber wenn es sie geben würde, würden diese Damen dort bestimmt einkaufen:

Lolita-Mädchen

Jetzt sind sie bereits fertig mit Einkaufen, deshalb treiben sie sich auf der Eisenbahnbrücke zum Yoyogi Park herum. Nicht weit davon spielen am Rande des Parks gerne Bands auf:

Am Rand des Yoyogi-Parks spielt eine Band

Auf diesem Platz mit den praktischen, zielscheibenartig konzentrischen Kreisen wollte ich ursprünglich im Finale des Romans einen Helikopter landen lassen:

Großer Platz im Yoyogi-Park

Der Platz war allerdings doch zu weit vom Geschehen entfernt, und die Zeit war knapp. Deshalb habe ich mich für eine semifiktive Lichtung anderswo entschieden (nicht im Bild). Der Platz ist trotzdem relevant, denn mitunter tanzen dort enthusiastische Rockabillys (leider ebenfalls nicht im Bild), die einen Gastauftritt im Roman haben.

In den Park selbst kommt man durch imposante Holztore:

Tor zum Yoyogi-Park

Hauptattraktion des Parks ist der Meiji-jingu, Tokios größter Shinto-Schrein. Mörder und Polizisten haben keine Zeit zum Sightseeing, trotzdem kommen auch sie am Schrein nicht vorbei (bzw. eben doch).

Meiji Jingu im Yoyogi-Park

Sehe gerade, dass sich eine Freundin von mir im Bild versteckt hat (wenngleich nicht besonders gut). Im Roman kommt sie nicht vor.

Bei der finalen Verfolgungsjagd kommen Verfolgter und Verfolgerin an diesen Sake-Fässern vorbei, aber sie haben kein Auge dafür (deshalb habe ich auch vergessen, sie zu erwähnen):

Sake-Fässer im Yoyogi-Park

Malerisch? Ein bisschen weiter vorne rechts könnte eine Leiche liegen:

Leichenfundort im Yoyogi-Park?

Bemerken Sie den Fehler?

Teehaus im Ueno-Park

Dieses Teehaus steht gar nicht im Yoyogi Park, sondern im Ueno Park. Es hat mich allerdings zu dem fiktiven Yoyogi-Teehaus meines Romanes inspiriert.

Und in der nächsten Folge kommen Sie mit zur Polizei!

Cover Krimi Yoyogi Park

Der Roman

Neugierig geworden? Alle diese Orte spielen eine Rolle in Andreas Neuenkirchens Kriminalroman Yoyogi-Park.

Yoyogi-Park. Japan-Krimi, Conbook-Verlag April 2014, 12,95 €, ISBN 978-3-943176-62-9.

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