Kategorie: Rezensionen

Junglaub. Jahre in Japan
3. Juli 2016

Junglaub. Jahre in Japan

Kennt ihr Jiro Taniguchi und seine Alltagsbeobachtungen aus Japan? Wer Taniguchis Graphic Novels liebt, dem wird auch dieses Buch gefallen!

Drahtseilakte. Der junge Kenzaburo Oe

Drahtseilakte. Der junge Kenzaburo Oe

Das Japan der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts war alles andere als ruhig. Wie im Westen radikalisierten sich auch in Japan Schüler und Studenten, gingen auf die Straße und lieferten sich Schlachten mit der Polizei – man glaubt es kaum. Nur waren es nicht allein linke, sondern vor allem rechtsgerichtete junge Leute, die da politischen Aktivismus bis hin zu Gewalttaten verbreiteten. Ein junger Schriftsteller, noch weit vom Ruhm eines Nobelpreisträgers entfernt und alles andere als das „Gewissen Japans“, als das er heute gilt, griff die Ereignisse auf und setzte sie in einer zweiteiligen Erzählung namens „Seventeen“ um.

Was Sie dachten, niemals über Japan wissen zu wollen
3. Mai 2016

Was Sie dachten, niemals über Japan wissen zu wollen

Es ist schwierig, ein Buch zu besprechen, wenn man den Autor schon kennt. Eigentlich nicht persönlich, aber Matthias Reichs Blog (Tabibito) lese ich schon lange und würde ihn persönlich als profunden Japankenner einstufen. Einen Japankenner, der sachlich und unaufgeregt schreibt, ohne sich selbst als Kenner profilieren zu müssen. Und damit ist er auch genau der richtige für ein Buch mit dem Titel Was Sie dachten, niemals über Japan wissen zu wollen!

Matjes mit Wasabi
2. Mai 2016

Matjes mit Wasabi

Andreas, der sich selbst als Japan-Freak bezeichnet und unbedingt dort leben möchte hat es geschafft: Mit Junko hat er in Japan seine große Liebe gefunden. Doch anstatt mit seiner Angebeteten ein Leben in Japan zu beginnen, zieht er der Liebe wegen zurück nach Deutschland.

Ich habe ihn getötet
1. Mai 2016

Ich habe ihn getötet

Keigo Higashino zählt zu den brillanten Krimiautoren, ist bisher trotzdem leider aber noch kaum bekannt. Mit Ich habe ihn getötet bringt Klett-Cotta nun den vierten Krimi in deutscher Übersetzung – und auch diesmal ist Higashinos Krimi absolut spannend, das Ende dann aber doch etwas unbefriedigend.

Hitlers Tochter
20. April 2016

Hitlers Tochter

Eigentlich macht es wenig Sinn, ein englisches Buch auf Japanisch zu lesen. Viel einfacher wäre es doch, hier auf den Originaltext zurückzugreifen. Allerdings war ich zu der Zeit, als ich mir Hitlers Tochter kaufte gerade in Japan und so erschien es mir am bequemsten, das Buch auch auf Japanisch zu lesen.

Kirschblüten und rote Bohnen
19. März 2016

Kirschblüten und rote Bohnen

Während der Kinofilm Kirschblüten und rote Bohmen eigentlich auf einem Buch basiert, kam in Deutschland zunächst der Film ins Kino, ehe Dumont dann 3 Monate später das Buch veröffentlichte.

Die Verflüchtigten
6. März 2016

Die Verflüchtigten

Selbstmord ist in Japan keine Seltenheit und so wird dieses Thema auch immer wieder in der Literatur aufgegriffen (beispielsweise in freiwillige Selbsthinrichtung und Moshi Moshi). Doch neben Selbstmord gibt es in einem Land, in dem man mit dem freiwillig gewählten Tod seine Probleme beseitigen und die Ehre seiner Familie wiederherstellen kann, noch eine weitere Möglichkeit: sich zu verflüchtigen, spurlos zu verschwinden.

Die neunte Sonne
18. Oktober 2015

Die neunte Sonne

Wie kam Beethovens 9. Sinfonie nach Japan? Federica de Cesco erzählt ein Stück deutsch-japanische Geschichte, das bisher noch unbekannt sein dürfte.

Kopfkissenbuch
12. Oktober 2015

Kopfkissenbuch

Um circa 1000 n. Chr. führte die Hofdame Sei Shonagon eine Art Tagebuch, in dem sie ihre Gedanken und Beobachtungen über den japanischen Kaiserhof festhält. Mehrmals schon wurden diese Beobachtungen auf Deutsch veröffentlicht, nun endlich in vollständiger Übersetzung und mit edler Buchausstattung.