Monats-Archive: September 2011
Der Wolkenpavillon
Jedes Jahr bringt Bastei Lübbe einen neuen Band um den japanischen Ermittler Sano Ichirô heraus, der am Hof des Shogun in Edo (dem heutigen Tôkyô) Mordfälle löst. Der Wolkenpavillon ist Sanos mittlerweile 14. Fall – und diesmal geht es zunächst gar nicht um Mord.
Barfuss durch Hiroshima 2
Nakazawas Comic über den Atombombenabwurf, der auf eigenen Erlebnissen beruht, ist ein Klassiker. Im Zweiten Teil werden die Stunden und ersten Tage nach dem Atombombenabwurf geschildert, in denen den Menschen das Ausmaß der Katastrophe langsam erst richtig bewusst wird.
Die Rache des Samurai
Sano Ichirô ermittelt in seinem zweiten Fall: Diesmal hat er es gleich mit mehreren Morden zu tun. Ein Unbekannter ermordet scheinbar wahllos Menschen, stellt ihre Köpfe als Trophäen aus und versieht sie mit kleinen Namenszetteln von längst verstorbenen historischen Personen.
Urlaub für die Ewigkeit
Ein pensionierter Marineoffizier erkrankt an Krebs, aber seine Familie verschweigt ihm die tödliche Krankheit. Seinen schweren Weg bis zum Tod zeichnet Abe in diesem bedrückenden Roman nach.
Die vertauschten Geschwister
Die Heian-Zeit gilt als eine Blütezeit japanischer Kultur. Am Hof in Heian, dem späteren Kyôtô, hat sich eine ästhetisch hoch verfeinerte höfische Kultur entwickelt. Der Roman bietet ein eindrucksvolles Bild dieser Zeit.
Eine Klinik in Tokyo
Es gibt Bücher, die behandeln viele wichtige Themen auf einmal – so viele, dass all die Themen gar nicht ausführlich in einer Rezension besprochen werden können. Endos Roman zählt auch zu diesen Büchern, wobei er es schafft, alle Themen geschickt miteinander zu verbinden.
Das Museum der Stille
Was bleibt, wenn ein Mensch stirbt? Das Museum der Stille, das sich in der Nähe eines kleinen Dörfchens befindet, hat es sich zum Ziel gesetzt, Erinnerungsstücke zu sammeln, die an Tote Menschen erinnern.
Japanisches Buchdesign der Gegenwart
Dass japanische Bücher ein wenig anders gestaltet sind, habe ich hier schon einmal gezeigt. Für alle, die sich für japanische Typographie und Buchgestaltung interessieren, beginnt im japanischen Kulturinstitut Köln am 9. September 2011 eine ganz besondere Ausstellung.
Nach dem Bankett
Kazu steht mit ihren 50 Jahren voll im Leben: Sie leitet ein hochangesehenes Gasthaus und pflegt Kontakte zu wichtigen Politikern. Auf Männer will sie sich nicht mehr einlassen und in das Unglück einer Liebe will sie sich schon gar nicht stürzen. Aber trotzdem fehlt ihr etwas: Ein Familiengrab.
Japanliteratur.net kommentiert 1Q84 (Band 3)
Wie auch im letzten Jahr startet Dumont einen Monat vor Erscheinen des neuen Bandes von 1Q84 auf Facebook eine Vorableseaktion. Jeden Tag gibt es 3 Seiten, die von Murakami-Lesern kommentiert wurden.










