Monats-Archive: Juni 2011

Der Garten des Samurai

Einmal vorweg für alle, die gerne so wenig wie möglich von der Handlung im Voraus lesen müssen: Wer historische Romane mag und gerne eine ruhigere Geschichte, die in Japan zwischen 1937 und 1938 spielt, lesen möchte, dem empfehle ich diesen Roman uneingeschränkt.

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Der Duft des Sake

Historische Romane, die im Japan der Edo-Zeit, also in einer Periode, wo das Land vollkommen von der Außenwelt abgeschottet war, spielen, gibt es viele. Dieser Roman sticht aber heraus, denn er erzählt nicht wie die anderen immer nur von Samurai, sondern vom Leben einer Händlerfamilie in Kobe um 1825.

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Ein japanischer Lesesommer

Japanliebhaber werden in diesem Sommer ideal versorgt: Nicht nur Murakamis Romanverfilmung Naokos Lächeln kommt endlich in die Kinos, sondern es gibt im Juni, Juli und August auch zahlreiche und interessante Buchneuerscheinungen!

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Das Gewicht des Glücks

Wie kostbar und kurz das Glück ist, merkt man erst dann, wenn man es verliert. Und besonders tragisch ist es natürlich, wenn ein junges Liebespaar, das ein gemeinsames Leben noch vor sich hat, auseinandergerissen wird. Katayama erzählt eine traurige Liebesgeschichte.

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Teufelskind

Kirino ist inzwischen für ihre grausamen, teilweise ekelerregenden Romane bekannt, die sich irgendwo zwischen Thriller und Kriminalroman bewegen. Abseits der Kimonos, Geishas und dem ewigen japanischen Lächeln erzählt sie von den dunkelsten Seiten Japans.

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Kirschblüten im Wind

Wenn man eine Geschichte schreibt, die in Japan spielen soll, was gibt es da einleuchtenderes, als in den Buchtitel irgendwie “Kirschblüten” oder zumindest “Blüten” oder “Kirschblüten” einfließen zu lassen – auch wenn es im Buch nie darum geht.

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Japanische Coverzwillinge

Cover aus ähnlichen Genres sehen sich oft verdammt ähnlich: Historische Krimis schmückt meist ein Frauenkörper, auf Thrillern sind Blutflecken zu sehen. Unpraktisch wird es allerdings, wenn sie die Buchcover fast gleichen – wer soll die Bücher im Laden dann noch auseinanderhalten?

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Tsugumi

Jeder hat sie: Erinnerungen an Sommerurlaube aus der Kindheit, die nicht verblassen. In denen die Welt für einen kurzen Moment angehalten zu sein scheint und in denen man mit den wichtigsten Menschen zusammen ist und sich geborgen fühlt. Yoshimoto beschreibt in Tsugumi genau dieses Gefühl.

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Der Tote im Sumida

Es ist immer enttäuschend, wenn Büchertitel einen anderen Inhalt suggerieren, damit sich das Buch besser verkauft. So ist es auch bei diesem Buch, in dem es nicht um eine Kriminalgeschichte geht, wie man vermuten könnte, da es ja immerhin eine Leiche gibt. Schlecht ist die Agenten-Geschichte, die stattdessen präsentiert wird, aber auch nicht.

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Vertraute Fremde

Als Hiroshi nach einer Dienstreise den Zug verwechselt, gelangt er zurück in seine Heimatstadt Tottori. Er war lange nicht dort, denn mit ihr verbindet er traurige Erinnerungen wie das mysteriöse Verschwinden seines Vaters, als er 14 Jahre alt war. Eine mysteriöse Kraft versetzt ihn zurück in die Vergangenheit und er bekommt die Chance, sein Leben noch einmal zu leben und das Auseinanderbrechen der Familie zu verhindern.

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