Monats-Archive: April 2011
Überseezungen
Yoko Tawada wandelt zwischen den Sprachwelten. 1982 kam sie nach Deutschland, studierte Literaturwissenschaft, schrieb zunächst auf Japanisch. Inzwischen verfasst sie aber auch deutsche Texte, deren Originalität gerade darin besteht, dass sie einen fremden Blick auf die deutsche Sprache wirft, sie aber zugleich auch in derselben analysiert.
Einspruch der Dekadenz
Osamu Dazai scheint faszinierend und tragisch zugleich. Genau wie seine Zeitgenossen Akutagawa Ryûnosuke, Yukio Mishima und Kawabata Yasunari hat auch er sein Leben durch Selbstmord beendet – allerdings erst nach mehreren gescheiterten Selbstmordversuchen, zwischen denen noch eine kurze Schriftstellerkarriere stand.
Japanische Alltagssprache
Dieses Buch richtet sich an Japanischlernende mit Vorkenntnissen, die bisher noch nicht in Japan waren und deshalb – trotz Übungen im Unterricht – noch keine alltagspraktischen Erfahrungen sammeln konnten. In Dialogen wird das Hörverständnis geübt und mit Satzmustern werden wichtige Ausdrücke trainiert.
Namiko und das Flüstern
Manche Bücher sind schwer zu rezensieren. Gerade, wenn sie ein Thema behandeln, das schon oft variiert erzählt wurde: Ein Europäer reist nach Japan, verliebt sich und erzählt von seiner Beziehung, die in vielen Fällen traurig ausgeht, weil die Kulturunterschiede zu groß sind.
Brennender Hibiskus
Die Halbjapanerin und Hobbydetektivin Rei Shimura ermittelt mittlerweile schon in ihrem 10. Fall. Nachdem ihre Geschichten bisher hauptsächlich in Japan spielten, verlegt Sujata Massey die Handlung nun nach Hawaii.
Ohan. Die Liebe einer Frau
Chiyo Uno ist in Deutschland bisher vor allem für ihren Roman Die Geschichte einer gewissen Frau bekannt, in der sie von einer selbstbewussten jungen Frau erzählt, die sich gesellschaftlichen Konventionen nicht fügen will. Mit Ohan ist nun eine Novelle erschienen, in der auf den ersten Blick aus ganz anderer Perspektive erzählt wird: Ein Mann kann sich zwischen zwei Frauen nicht entscheiden und führt eine Dreiecksbeziehung.
Go!
Auch in Japan gibt es Minderheiten. Wie zum Beispiel Koreaner, die sich in Japan angesiedelt haben oder während des Zweiten Weltkrieges zur Zwangsarbeit nach Japan verschleppt wurden. Lee ist ein Kind koreanischer Einwanderer. Zwar ist er in Japan geboren und spricht Japanisch, hat aber noch die nordkoreanische Staatsbürgerschaft – und deshalb wird er diskriminiert.
Naokos Lächeln im Sommer auch in deutschen Kinos
Am 11.12.2010 kam die Verfilmung von Murakamis Buch Naokos Lächeln (“Norwegian Wood”) in die japanischen Kinos. Nun ist es auch für uns soweit – der Film startet am 30.06.2011!
Sailor Moon ist zurück
Auch wenn sich japanliteratur eigentlich nicht mit Mangas beschäftigt, ist diese Neuigkeit doch eine Meldung wert: Nach jahrelanger Pause wird Sailor Moon, der neben Dragon Ball wohl bekannteste japanische Manga, der den Mangaboom in Deutschland mit auslöste, wieder veröffentlicht.
Powerkurs für Anfänger – Japanisch
Lernen, schnell, einfach und mit Spaß. Das ist ein Versprechen, dem man eher kritisch gegenübersteht, genauso wie “Abnehmen im Schlaf” oder “Sport treiben ohne viel Mühe”. PONS versucht diese Gegensätze in einem Anfängerkurs zu vereinen – und hat damit mäßigen Erfolg.










