Monats-Archive: März 2010
Schneeland
Der erste japanische Nobelpreisträger gibt in diesem Roman einen Einblick in das traditionelle Japan. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Beziehung zwischen der Geisha Komako und dem Lebemann Shimamura, die trotz der Einsamkeit und Sehnsucht beider Charaktere unerfüllt bleibt.
Die Straße der tausend Blüten
Japan, Tokyo, 1939. Hiroshi und Kenji sind Brüder, die eine Gemeinsamkeit haben: sie möchten beide einen traditionellen Berufsweg einschlagen: der eine als Sumoringer, der andere als Maskenschnitzer fürs Theater. Doch der zweite Weltkrieg bedeutet für beide einen starken Einschnitt in ihr bisheriges Leben.
Sanshirôs Wege
Ähnlich wie auch in Kokoro steht im Mittelpunkt des Romans ein junger Mann, der aus einer ländlichen Provinz zum Literaturstudium nach Tôkyô zieht. Für diesen Mann – Saschirô – ist die Großstadt eine völlig neue Welt, in der er sich erst zurechtfinden muss.
Der Sturm
Ursprünglich sollen die 17 japanischen Seeleute nur eine Reisladung nach Edo bringen, doch ein Sturm treibt sie von ihrer Route ab. Sie stranden schließlich in russischem Gebiet, wo für sie eine jahrelange Odyssee auf der Suche nach einem Weg nach Hause beginnt, die sie durch ganz Russland bis nach Sankt Petersburg führt.
Das Tempeldach. Ein historischer Roman
Japan im Jahr 731. Der Buddhismus ist in Japan als Religion inzwischen angekommen, hat sich aber noch nicht vollst√§ndig etabliert. Einige japanische Mönche machen sich deshalb mit einer offziellen japanischen Gesandtschaft nach China auf, um dort mehr über den Buddhismus zu lernen und einen buddhistischen Meister dafür zu gewinnen, sie nach Japan zu begleiten.
Reißt die Knospen ab
Zum Ende des Krieges hin wird eine Gruppe straftätiger Jugendlicher zum Schutz vor Bombenangriffen auf das Land evakuiert. Die Landbevölkerung begegnet den Jungen, die in ihren Augen nicht mehr Respekt als Tiere verdienen, ablehnend und grausam.
Die Reise nach Amanon
Die ganze Erde wird vom Monokamismus, einer monotheistischen, Religion beherrscht. Nur die kleine Insel Amanon hat sich vollkommen abgeschottet. Der Missionar P. wird deshalb auf eine Missionsreise nach Amanon geschickt, um die Amanonier ins monokamische Reich einzugliedern.
Ich, der Kater
Ein heimat- und namenloser Kater wird von einem starrsinnigen, mittelllosen Lehrer in sein Heim aufgenommen. Der Kater, der über eine beträchtliche Bildung verfügt und im Müßiggang seinem tatenlosen Herrn in nichts nachsteht, macht es sich zur Aufgabe, das Leben der Menschen, mit denen er zusammenlebt, zu schildern.
Mein Blut ist das Blut eines anderen
Der eigentlich harmlose und furchtsame Buchhalter Kinukawa leidet an einer merkwürdigen Krankheit: sobald er wütend wird, scheint sich sein Bewusstsein auszuschalten, und an dessen Stelle der Geist eines brutalen Schlägers zu treten. Als er in einer Bar von ein paar zwielichtigen Männern provoziert wird, verwandelt er sich zum Schläger – und legt sich dabei mit der Yakuza an.










